Bei der Herstellung von Rohrleitungssystemen aus rostfreiem Stahl ist die Bearbeitung der Rohröffnung ein entscheidender Schritt, da sie die Zuverlässigkeit der Verbindung, die Druckfestigkeit und die Lebensdauer bestimmt. BE (Bevel End), PE (Flat End) und TE (Threaded End) sind die drei wichtigsten Rohröffnungsarten. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Konstruktionen gibt es auch Unterschiede in ihren Anwendungsszenarien und anderen Aspekten. Daher ist es wichtig, die verschiedenen Rohröffnungsmethoden zu verstehen, um die geeignete Rohrverbindungsmethode zu wählen.
BE (bevel end) beinhaltet hauptsächlich die Bearbeitung einer Fase in einem bestimmten Winkel an der Öffnung des Rohrs. In einigen Fällen wird auch eine flache Endfläche beibehalten. Um gleichmäßige Formen zu gewährleisten, sollten bei der Bearbeitung professionelle Fasenmaschinen eingesetzt werden. Gleichzeitig ist es notwendig, Grate und Oxidhaut zu entfernen, um das anschließende Schweißen nicht zu beeinträchtigen. Der BE-Anschluss wird hauptsächlich durch Schweißen verbunden. Er eignet sich für Mittel- und Hochdruckanwendungen, wie z. B. Rohrleitungen für den Transport von korrosiven Flüssigkeiten in der chemischen Industrie und Dampfleitungen in Kraftwerken. Diese Szenarien erfordern eine hohe Dichtigkeit und Druckbeständigkeit, und die Schweißverbindung von BE erfüllt genau diese Anforderungen. Gleichzeitig kann sie bei Rohren eingesetzt werden, die über einen langen Zeitraum ohne Demontage fixiert werden.
Bei der PE-Bearbeitung (flaches Ende) wird hauptsächlich die Rohröffnung zu einer völlig flachen Schnittfläche verarbeitet. Der Schlüssel zur Bearbeitung liegt darin, sicherzustellen, dass die Endfläche senkrecht zur Rohrachse steht und dass die Oberfläche glatt und frei von Verunreinigungen ist, wodurch eine schlechte Abdichtung während der Verbindung wirksam verhindert wird. Er wird in der Regel in Verbindung mit Flanschen oder Armaturen verwendet. Der PE-Anschluss eignet sich hauptsächlich für Niederdruckanwendungen, wie z. B. zivile Wasserversorgungsleitungen, Kühlwasserleitungen in Klimaanlagen und Druckluftleitungen. Er ist leicht zu demontieren und zu montieren. Bei der späteren Wartung wird der Rohrkörper durch den Austausch der Dichtungskomponenten nicht beschädigt, wodurch sich die Wartungskosten und -schwierigkeiten verringern.
TE (Threaded End) bezieht sich hauptsächlich auf durchgehende Gewinde, die an der Innen- oder Außenwand der Rohröffnung bearbeitet werden. Bei dieser Bearbeitung ist darauf zu achten, dass das Gewindeprofil intakt und unbeschädigt bleibt. Gleichzeitig kann eine Rostschutzbehandlung vorgenommen werden, um die Lebensdauer zu verlängern. Der TE-Anschluss verbindet Rohrverbindungen hauptsächlich durch Gewindeeingriff und erfordert kein Schweißen. Er eignet sich besser für Anwendungen mit niedrigem Druck und kleinem Durchmesser, wie z. B. Haushaltsgasleitungen und Geräteanschlussleitungen. Es ist auch besonders geeignet für Umgebungen mit begrenztem Platzangebot und unpraktischen Schweißarbeiten. Bei der Verbindung kann die Verwendung von Dichtungsmaterialien Leckagen wirksam verhindern und hat eine relativ hohe Installationsleistung.
Von den drei wichtigsten Anschlussbearbeitungsmethoden für rostfreien Stahl verwendet BE (Bevel End) eine geschweißte Schnittstelle, PE (Flat End) eine Flansch- oder Gewindeschnittstelle und TE (Threaded End) eine Gewindeschnittstelle. In der Praxis ist jedoch zu beachten, dass TE ein nicht standardisierter Begriff sein kann, der von bestimmten Herstellern verwendet wird. Daher ist es in der Praxis erforderlich, sich in Verbindung mit der Produktanleitung zu vergewissern.

